Startseite - Gosecker Sonnenobservatorium e. V.
Willkommen im Sonnenobservatorium Goseck

Der Verein Gosecker Sonnenobservatorium e. V. begleitet Sie auf einer spannenden Entdeckung in die Zeit vor 7000 Jahren. Die Kreisgrabenanlage von Goseck ist einer der frühesten archäologischen Belege für systematische Himmelsbeobachtungen.

Im Jahr 1991 wurde die Anlage aus der Luft entdeckt. Sie besteht aus einem nahezu kreisförmigen Graben und zwei konzentrischen Palisadenringen. Drei wangenförmig eingefasste Tore nach Norden, Südosten und Südwesten fungieren als Visiereinrichtungen zur Beobachtung der Sonne zum Zeitpunkt der Wintersonnenwende.

Die jungsteinzeitliche Kreisgrabenanlage von Goseck wurde ca. 4800 v. Chr. erbaut. Als Versammlungs-, Handels-, Kult- und Gerichtsplatz stellte sie den Mittelpunkt einer frühgeschichtlichen Mikroregion dar. Das Sonnenobservatorium wurde 2005 am Originalschauplatz wissenschaftlich rekonstruiert.

Heute können Sie die Welt der jungsteinzeitlichen Erbauer im archäologischen Denkmal erfahren. Im nahegelegenen Informationszentrum (Schloss Goseck) erhalten Sie Einblicke in das Leben der Menschen am Beginn des 5. Jahrtausends v. Chr.

Wir empfehlen unseren Besuchern zuerst den Infopoint zu besuchen
und mit den gewonnenen Erkenntnissen die Anlage zu erkunden.

 

Goseck gehört zu der Tourismusroute Himmelswege, die archäologische Sensationsfunde in Sachsen-Anhalt miteinander verbindet.

 
Sonnenobservatorium
Grabungskampangen 2002 bis 2004 der Archäologen

Die Kreisgrabenanlage von Goseck

2002 bis 2004 wurde die Anlage von Archäologen komplett ausgegraben, vermessen und dokumentiert.

 
Tor in die Steinzeit
Nordtor des Gosecker Sonnenobservatorium; Rechte: Gesecker Sonnenobservatorium e. V.
Der Weg in die Steinzeit

Die Jungsteinzeit – eine schriftlose Zeit. Keramikscherben und Knochenfunde geben wichtige Informationen.
 
Informationszentrum
Hauptraum des Informationszentrum Sonnenobservatorium Goseck; Rechte Gosecker Sonnenobservatorium e. V.
Mach dich schlau im Infopoint.

Erlebe das Phänomen der Kreisgrabenanlagen und des Sonnenobservatoriums.